SYNAGOGE RYKESTRASSE

 

 

Die Synagoge in der Rykestraße, die die sich im Nord-Ostteil der Stadt Berlin befindet, wurde als Liberale Synagoge vom Gemeindearchitekten Johann Hoeninger geplant und im September 1904 eingeweiht. Wie bei zahlreichen Berliner Synagogen wurde auch hier die Synagoge auf einem Hinterhofgrundstück gebaut, mit einem dem Hof vorgelagerten mehrgeschossigen Vorderhaus. Vor der Sanierung war die Synagoge in einen sehr schlechten Zustand, nach Jahren der Vernachlässigung, besonders fiel die Düsterheit des Hauses auf, das ganz in dunklen Tönen gestrichen war: die Paneele, sämtliche Türen, das Gestühl, große Teile der Decke und alle Einbauten waren dunkelbraun gestrichen und die Fenster in großen Teilen zugemauert. Das Belichtungskonzept wurde für das gesamte Gebäude erstellt, wobei jeder Raum spezifisch bearbeitet wurde. Der Grundsatz der Beleuchtung war ein indirektes Licht zu erzeugen. Die Ornamente und Innenräume wurden sorgfältig an Hand Altem Bildmaterial, Baupläne und Restauratorenfreilegungen rekonstruiert.